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Rundreise Sri Lanka

Isurumuniya Tempel, Anuradhapura, Sri Lanka
Isurumuniya Tempel, Anuradhapura, Sri Lanka. Foto  ©iStockphoto.com/laughingmango

Die Insel Sri Lanka, bis 1972 Ceylon, liegt im Indischen Ozean östlich von Indien und hat 21 Millionen Einwohner. Nach bewegter Geschichte ist Sri Lanka heute ein multikulturelles Land, wo Menschen unterschiedlichster Glaubensrichtungen (Buddhisten, Hindus, Christen, Moslems) leben. Größte Bevölkerungsgruppe stellen die Singhalesen, größte Minderheit die Tamilen dar. Gesprochen wird Singhalesisch, Tamil und Englisch. Bezahlt wird mit Rupien. Wichtige Wirtschaftsfaktoren sind Produktion und Export von Tee, Kaffee, Kautschuk und Kokosnüssen. Die Auswirkungen des Bürgerkriegs und der Tsunamikatastrophe ließen die Touristen ausbleiben. Erst langsam erholt sich das Land und Urlauber „trauen“ sich wieder nach Sri Lanka.

Doch Sri Lanka hat so viel zu bieten. Abwechslungsreiche Landschaft, kulturelle Highlights und buddhistische Heiligtümer, ebenso Ayurveda-Wellness und immer freundliche Menschen machen eine Reise nach Sri Lanka unverwechselbar. Während einer Rundreise mit einheimischem Guide bekommt man einen guten Überblick über die Insel. Die Flugzeit von Deutschland beträgt neun bis elf Stunden. Bei Ankunft am Flughafen bekommt man gleich das tropische Klima zu spüren. Hat man sich an die hohe Luftfeuchtigkeit gewöhnt, kann die Reise beginnen.

Ausgehend von Colombo führt die Tour ins Elefantenwaisenhaus von Pinnawela, wo verwaiste Elefanten großgezogen werden. Attraktion ist das Morgenbad der Elefanten im Fluss. Nach dem langen Flug lässt man den Tag im Hotel Kandalama ausklingen. Das am gleichnamigen Stausee liegende Hotel mit Ausblick auf den Sigiriya Felsen ist der ideale Ausgangspunkt, um diesen zu besuchen.

Möglichst früh am Morgen sollte man die Besteigung des Sigiriya starten, sonst kommt man über die 1.200 Stufen, die auf den 200 m hohen Felsen führen, ganz schön ins Schwitzen. In einer Felsnische kann man die Wolkenmädchen, farbige Fresken aus dem 5. Jahrhundert, bewundern. Nach der Anstrengung folgt der Besuch eines Gewürzgartens bei Matale. Hier erfährt man, wo der Pfeffer wächst, was die Muskatnuss kann, wie Kakaopflanzen aussehen. Zusätzlich gibt es interessante Informationen über Ayurveda, die aus Indien stammende Naturheilkunde.

Der zweite Tag endet in Kandy, einer Stadt im Zentralgebirge. Hier befindet sich der wichtigste buddhistische Ort der Insel, der Zahntempel (Sri Dalada Maligawa). In einem goldenen Reliquienschrein soll ein Eckzahn Buddhas aufbewahrt werden. Vom Hilltop Hotel blickt man über den künstlichen See, an dem der Zahntempel liegt. Am Abend sollte man eine Vorstellung der traditionellen Kandy-Tänze ansehen.

 

In Peradeniya bei Kandy besucht man einen der schönsten Botanischen Gärten Asiens. Danach fährt man entlang endloser Teeplantagen weiter ins Hochland. Ziel ist eine Teefabrik, wo man Wissenswertes über die Produktion des berühmten Ceylon Tees erfährt. Aus einer ehemaligen Teefabrik wurde das traumhafte Tea Factory Hotel. Die Außenfassade blieb im Originalzustand, die Zimmer befinden sich in ehemaligen Tee-Trockenräumen.

Über enge Bergstraßen erreicht man auf 2.000 m Nuwara Eliya, Sommerdomizil aus englischer Kolonialzeit. Nach angenehmen Temperaturen im Bergland geht es wieder an die Küste. Als Abschluss der Rundreise empfehlen sich ein paar Tage Erholung in einem Badehotel.