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Auf Entdeckungsreise durch die Emilia-Romagna

Tiberius Brücke in Rimini, Italien
Tiberius Brücke in Rimini, Italien. Dieses Foto ist zu kaufen ©iStockphoto.com/anzeletti

Wenn es ein Land im Mittelmeerraum gibt, das mit seiner Kultur, den kulinarischen Genüssen und der hohen Kunst des Schneiderns so begeistert, dann ist es Bella Italia, ein “Stiefel” der einfach immer passt! Und das zu jeder Jahreszeit. Wer in Italien Urlaub macht, möchte oft keinem Massentourismus ausgesetzt sein, sondern die Seele unter der Sonne bei einem schönen Gläschen Wein einfach mal baumeln lassen, durch die kleinen verträumten Gassen schlendern, ein nach Geheimrezept der Urgroßmutter hergestelltes Eis essen und dem entspannt hektischen Treiben auf den steinigen Straßen zuschauen.

Wo man dies am besten kann, ist schwer zu beantworten, denn das Land hat soviel mehr zu bieten als manch ein Reiseführer enthüllt. Schon alleine, die Wahl an zwei Meeren schwimmen zu können und die Möglichkeit, je nach Region, Delikatessen und Wein zu verköstigen, das hier nur von renommierten Spezialitäten-Händlern angeboten wird, macht es so spannend und ungeheuer schwer, sich auch für die richtige Region zu entscheiden. Da Italien in 20 Regionen eingeteilt ist, bräuchte man mindestens 20 Jahre um das ganze Land zu bereisen. Es empfiehlt sich daher, das Land in ein Kreuz einzuteilen und mit dem Osten zu starten.

Eine Rundreise über die gesamte Emilia-Romagna bietet so viele faszinierende Städte, Geschichten und Erlebnisse, das man danach ein eigenes Reiseband verfassen könnte. Die Anreise in die Emilia-Romagna sollte mit dem eigenen Auto erfolgen. Wer gerne ein Leihwagen vor Ort nimmt, wird viel mehr bezahlen müssen als ihm lieb ist, denn gerade im Sommer und Herbst sind die Autobestände eher kleiner. Da die Region mit Parma, Bologna und Ravenna kulinarische Faszinationen bieten, sollte anstatt eines Hotels, lieber ein kleines Appartement oder ein Bungalow direkt am Strand der italienerischen Adria Küste gemietet werden, da man sehr gut und günstig auswärts essen kann.

Mit dem Auto lässt sich die Region wunderbar erforschen. Wer sich ein Appartement in einem der vielen Lidos nimmt, kommt von da überall innerhalb weniger Zeit hin. In beispielsweise Lido degli Scacchi, 100 km südlich von Venedig gelegen, findet man schöne Angebote, die einer näheren Betrachtung wert sind. Das Schöne an so einem Strand-Bungalow ist die Ruhe, die man in keinem Hotel der Welt bekommt.

Alleine die Anreise nach Italien bezaubert durch die atemberaubenden Naturkulissen, die man in der Schweiz oder am Comer See bekommt. Am Lido angekommen, hat man die Möglichkeit Strand und Kultur zu kombinieren, was in anderen touristischen Regionen eher schwierig ist. Jeder zweite Tag kann für einen Städtetrip verplant werden. Es warten Ravenna, die Stadt voller Mosaikenbauten oder Bologna, die Landeshauptstadt mit der ältesten Universität Europas. Die Stadt Ferrara hat eine beeindruckende von der Renaissance geprägte Architektur vorzuweisen und lockt mit tollen Restaurants. Venedig ist genauso weit entfernt wie der farbenfrohe Ort Rimini und die alte Republik San Marino, die besonders durch die niedrigen Steuern ein kleiner Geheimtipp für Parfumkäufe ist. Schlussverkauf in den Designer-Boutiquen sowie die einheimischen Märkte laden dazu jeden zum bummeln und shoppen ein.

Italien bietet Reisehungrigen die richtige Portion „Dolce Vita“. Man kann entspannen, genießen und träumen – wie viel mehr kann man von einem Urlaub erwarten?

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